"Garten Eden mit Widor vertanzt"

Ref. Kirche Thalwil, 17. Juni 2017, 22.00Uhr

Wann ist ein Paradies ein Paradies-wenn man weiss, dass ein Paradies kein Paradies ist. Der Garten Eden wird ab dem Moment zum Paradies, ab dem die Verführung und der Biss in den Apfel die ganze Idylle auf ewig verbannt, so unsere These. Im Rahmen der Kulturtage Thalwil 2017, vertanzen wir dazu eine Orgelsymphonie.

 

„Garten Eden mit Widor vertanzt“ verspricht eine Collage aus Musik und Tanz, welche den Zuschauer den Alltag vergessen lässt und ihn auf eine persönliche Reise mitnimmt.

 

Unser Leben ist in ständiger Bewegung zwischen hier und dort, dem Jetzt und Danach, Veränderung und Neuanfang. Jeder erlebt dies auf seine eigene Weise. Es ist auch die Erfahrung von Erwartung und Erfüllung, zielstrebigem Fixiert-Sein und Loslassen, sich fallen lassen von Berechnung und sich überraschen und beschenken lassen. Durch die Musik und den Tanz werden Gedanken über sich selbst, das Leben und die Gemeinschaft geweckt. Wo ist unser Garten Eden, das Paradies? Was verwehrt uns diesen Zustand zu erleben? Eine Antwort könnte der gesellschaftliche Zwang und der Umgang mit demselben sein. Wie gehen wir im Zeitalter der digitalen Kommunikation miteinander um? Leben wir noch im Hier und Jetzt? Wie empfinden wir den Zwang, ständig online sein zu müssen? Können wir ihm noch entweichen, wollen wir ihm überhaupt entkommen oder sind wir zu bequem, um uns frei zu bewegen? Bewusst wählen wir farbige Kostüme in Rot, Blau und Grün – Liebe, Frieden und Harmonie. Drei Kleiderständer symbolisieren die Bäum des Garten Eden sowie die inneren Persönlichkeiten von uns Tänzerinnen, Umhänge den Zwang, der uns übermannen kann und uns vom Paradies abhält. Diese Requisiten geben uns vielseitige Möglichkeiten Bilder unserer Gesellschaft zu schaffen. Wer möchte, kann durch das Dargebotene neue Gedanken entwickeln oder frühere wieder erwecken lassen…Wir möchten zudem einen Raum schaffen, um abzuschalten und sich visuell und akustisch verwöhnen zu lassen.

 

 

Dauer: ca. 1h

 

Eintritt frei – Kollekte

 

Musik: Charles-Marie Widor, Synphonie Nr. 5 in F Minor

 

Organist: Philipp Mestrinel

 

Choreographie und Tanz: Iris Inderbitzin, Xenja Füger, Nora Dürig

und Carola Stutz (Choreographie)

 

Wer sind wir?

Philipp Mestrinel erlangte das Lehr- und Konzertdiplom für Klavier am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich, später studierte er Kirchenmusik an der Musikhochschule Luzern und absolvierte in Basel den Master of Performance für Orgel. Schon als Jugendlicher konzertierte Philipp Mestrinel regelmässig und gewann verschiedene Preise für Kammermusik beim schweizerischen Jugendmusik-Wettbewerb. 1996 ging er mit dem Theater 58 im Rahmen einer Schumann-Produktion in der Schweiz und in Deutschland auf Tournée. Philipp Mestrinel arbeitet als Hauptorganist an der reformierten Kirche Horgen. Daneben unterrichtet er Klavier an der Kantonsschule Stadelhofen und leitet seit 2009 den Konzertchor ars cantata zürich. Regelmässig tritt er in verschiedenen Formationen als Pianist, Organist und Dirigent auf.

 

 

 

Nora Dürig (Rüschlikon ZH) absolvierte die zwei letzten Jahre ihrer Ballettausbildung an der Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier. Ihr erstes Engagement erhielt sie 2007 am Opernhaus Zürich und war während acht Jahren Mitglied des Ensembles des Ballett Zürich unter der Leitung von Heinz Spoerli und Christian Spuck.

 

Im Jahr 2014 schloss sie ihre Ausbildung zur Yogalehrerin bei Yoga Allianz ab und unterrichtet seither regelmässig Yogastunden.

 

Im Jahr 2015 eröffnete sie in Zürich ihr eigenes Yogastudio YOGA by Nora - Studio für Yoga und Körperbewusstsein (www.yogabynora.ch). Zusätzlich ist Nora als Rolfing-Therapeutin tätig- einer manuellen Therapieform, um unausgeglichene Strukturen im Körper wieder ins Lot zu bringen.

 

 

 

Xenja Füger (Uster ZH) schloss ihre Tanzausbildung an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden ab. Ihre erste professionellen Erfahrung nach der Schule machte sie in Lyon mit dem israelischen Choreographen Yuval Pick. Danach folgte ein Engagement am Saarländische Staatstheater wo sie unter anderem in Ekman’s Cacti zu sehen war. Durch das Mitwirken in der Tanztheater/Opernproduktion „Maria de Buenos Aires“ am Theater Biel/Solothurn führte ihr Weg zurück in die Schweiz. Nun ist sie in verschiedenen Produktionen in Biel, Winterthur, Basel, Zürich und Dornach zu sehen.

 

 

Iris Inderbitzin (Thayngen SH), schloss ihre Ausbildung zur klassischen Bühnentänzerin an der Hochschule Zürich ab, parallel dazu machte sie die Maturität am Kunst&Sport Gymnasium Rämibühl in Zürich. Ihr erstes Engagement erhielt sie 2009 am Theater Hof (D) und war während drei Jahren Mitglied des Ensembles. Nach einem Engagement in Schwanensee in Dortmund entschied sie sich zurück in die Schweiz zu ziehen wo sie als Tänzerin (in verschiedenen, auch eigenen Produktionen), Ballettlehrerin und Kleinkinderzieherin arbeitet, dazu organisiert sie Tanzworkshops in der Schweiz und Holland. Im August 2014 übernahm sie die renommierte RAD Ballettschule "Ballett-Studio Thalwil" von Margrit Ballabio-Flury (www.ballett-studio.ch) . 2015 schloss sie das einzigartige tanzpädagogische Studienprogramm PDPTC (Professional Dancers' Postgraduate Teaching Certificate) der Royal Acdemy of Dance® ab. Seitdem bildet sie sich laufend weiter.

 

 

Carola Stutz begann ihre Tanzausbildung an der Ballettschule Jaroslav Berger in Zürich und führte sie am Ballet Center Gerda von Arb im Rahmen des K&S-Gymnasiums fort. Sie tanzte danach im Ballettensemble des Mainfrankentheaters Würzburg und wirkte in Produktionen in Deutschland, der Schweiz, Italien und Liechtenstein mit. Unter anderem war sie in Tanzfilmen des Schweizer Fernsehens zu sehen und tanzte beim Swiss Art Award 2011. Ebenfalls stand sie als Schauspielerin in Stücken auf der Bühne und vor der Kamera.

 

Die Ausbildung zur Ballettpädagogin absolvierte Carola Stutz in der Richtung der Russian Ballet Association am Ballet Center Zürich. Sie ist Mitglied des Schweizerischen Ballettlehrer Verbandes (heute DanseSuisse) und unterrichtet in Anlehnung an das russische Ausbildungsprogramm der Waganowa Akademie in St. Petersburg. Als Ballettpädagogin arbeitet sie seit 2004 regelmäßig in der Schweiz und im Ausland.

 

Homepage: www.carolastutz.com

 

 

Flyer
2017_Flyer_Kulturtage_Thalwil.pdf
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Kontakt:

Iris Inderbitzin Freiestrasse 32

8800 Thalwil

Tel:

044 720 33 08

Mail: irisinderbitzin@hotmail.com